Tomaten-Crumble {Tomate / Basilikum / Parmesan / Mandel}

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Spätestens seit Raabe Socke wissen wird, dass "Alles wächst". Mit dem ersten eigenen Garten war uns allen sofort klar, dass dort irgendwo ein kleiner Nutzgarten rein muss. Klein aber fein, ist hier vollkommen ausreichend. Eine Ecke wird von drei wuchernden Tomatenbüschen eingenommen, die wir momentan nur noch mit Müh und Not bändigen können. Aber das stört eigentlich niemanden, denn sie liefern eine reiche und wunderbar aromatische Ernte. Aber was backt man mit Tomaten, wenn die Ernährung im Moment abends eher low carb sein soll? Ein Crumble mit Mandel-Käse-Streuseln ist die perfekte Lösung.

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Zutaten für die Tomaten

  • 1,2kg frische Tomaten
  • 3 Charlotten
  • 1-2 El Olivenöl
  • 1 Tl Puderzucker
  • Salz & Pfeffer

Zutaten für die Streusel

  • 100g weiche Butter
  • 60g geriebener Parmesan
  • 60g geriebener Cheddar
  • 120g gemahlene Mandeln
  • 125g gemahlene Pekannüsse
  • 4 Stile Basilikum
  • 1 Tl Salz

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Tomaten waschen, bei größeren Exemplaren den Stilansatz entfernen und in fingerdicke Scheiben schneiden. Kleine Tomaten ganz lassen. Eine Auflaufform mit Olivenöl fetten und eine erste Schicht Tomaten hineingeben. Die Charlotten schälen und in feine Ringe schneiden. Einen Teil der Zwiebelringe auf den Tomaten verteilen, etwas Puderzucker darüber stäuben und mit Salz und Pfeffer würzen. Ebenso weiter verfahren, bis alle Tomaten und Zwiebeln aufgebraucht sind.

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Die Blätter von drei Basilikumstilen abzupfen und mit dem Salz in einem Mörser fein zerreiben. Butter, Käse und Mandelmehl sowie die Basilikumpaste mit den Händen zu einem bröseligen Teig verarbeiten. Die Streusel gleichmäßig auf den Tomaten verteilen und den Crumble für 20-30 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

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Den Crumble aus dem Ofen nehmen, mit den übrigen Basilikumblättern dekorieren. Mit einem kühlen Bier, einem Glas Wein oder ohne Alkohol zum Beispiel mit einem Infused-Water servieren. Ich wünsch euch einen köstlichen Abend und eine wunderbare (Crumble-)Zeit.

Eure Tine

Apfel-Crumble {Äpfel / Dinkelmehl / Mandeln / Zimt}

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Wenn es bei uns am Wochenende einmal schnell gehen muss, dann ist ein Apfel-Crumble im Herbst genau das Richtige. Schon im Backofen verströmt er herrliche Apfel- und Zimtaromen. Für eine Extraportion Chrunch gibt es heute Mandelsplitter in der Apfelmasse und auf den Streuseln. Die Streusel habe ich mit Vollkornmehl und Muscovado-Zucker zubereitet, das verleiht ihnen ein nussiges Aroma und eine wunderbare Karamellnote. Am Besten, ihr probiert es gleich einmal selbst aus! 

Zutaten für die Streusel

  • 150g Vollkornmehl
  • 80g Muscovado-Zucker oder alternativ Rohrohrzucker
  • 120g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 120g kalte Butter
  • 1-2 Tl Sweet Love von JustSpices* (alternativ 1 Tl gemahlener Zimt)

Zutaten für die Apfelmasse

  • 5-6 Äpfel
  • 2-3 El Dulce de Leche
  • 2 El Mandelsplitter

Zutaten zur "Vollendung"

  • 1 El Mandelsplitter
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Eine ofenfeste Auflaufform fetten und bereitstellen. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und mit den Fingerspitzen zu Streuseln verarbeiten. Die Streusel müssen nicht gleichmäßig sein. 

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Die Äpfel schälen, Stiel, Kerngehäuse und den Blütenansatz entfernen und zuerst in spalten und dann in Stücke schneiden. Die fertigen Apfelstücke sowie die Mandelsplitter mit der Dulce de Leche vermengen und in die vorbereitete Auflaufform füllen.  

Dann die Streusel und anschließend die Mandelsplitter großzügig über die Äpfel verteilen und den Crumble für ca. 30-40 Minuten im Ofen backen. Die Flüssigkeit, die aus den Äpfeln getreten ist, sollte kochen und die Streusel sollten goldbraun sein. Den fertigen Crumble kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. 

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Wunderbar schmeckt der Crumble lauwarm mit Vanilleeis oder einer selbstgemachten Vanillesauce. Eine gute, etwas kalorienärmere Variante ist Naturjoghurt, den ich am liebsten mit etwas Vanille und Reissirup verfeinert mag.

Habt eine gute (Kuchen- oder Crumble-)Zeit!

Eure Tine

*Dies ist keine Werbung! Ich habe mir das Gewürz selbst gekauft und finde es ist perfekt für dieses Backwerk geeignet.

Schmankerl inmitten idyllischer Berge {Mitbringsel aus dem Sommerurlaub}

Kaltenbach im Zillertal, Österreich

Kaltenbach im Zillertal, Österreich

Sommerzeit ist Urlaubszeit, also sind auch wir aufgebrochen und haben für zwei Wochen unser Domizil in den Zillertaler Alpen aufgeschlagen. Auf eine Hütte auf 1.800 Metern Höhe ist die Wahl schließlich gefallen, mitten in einem klitzekleinen Hüttendorf, zwischen abgeschiedenen Almen und grasenden Kühen. Wunderschön, total idyllisch und genau richtig, um abzuschalten. 

Die Zillertaler Alpen bei Mayrhofen

Die Zillertaler Alpen bei Mayrhofen

Ich liebe die Berge mit ihrer ganz besonderen Atmosphäre, der Ruhe, dem weiten Blick und dem majestätischen Panorama, wenn man es auf einen der vielen Gipfel geschafft hat. Die österreichische Küche ist quasi das Tüpfelchen auf dem "i". So vielfältige regionale Köstlichkeiten - da gibt's immer wieder Neues zu entdecken. Diesmal habe ich "Zillertaler Krapfen", aus einem dünnen, in Fett ausgebackenen Teig mit herzhafter Füllung, und "Melchermuas" probiert. Letzteres ist eine besondere Art Pfannkuchen, der mit Preiselbeerkompott gegessen wird. Er besteht aus Milch, Mehl, Eiern und Salz und wird spektakulär über einer Glut in speziellen Pfannen ausgebacken. Sehr fein – und genau die richtige Grundlage um eine weitere Köstlichkeit zu testen, nämlich den Enzianbrand. Er wurde mir als eine regionale Rarität empfohlen.

Ofenwarmer Crumble mit frischen Ribiseln

Ofenwarmer Crumble mit frischen Ribiseln

Da wir uns weitgehend selbst versorgt haben und ich regionale Spezialitäten im Urlaub sehr schätze, landeten viele regionale oder zumindest regional inspirierte Speisen auf unserem Tisch. Davon möchte ich euch heute den Ribisel-Marillen-Crumble mit Nüssen und Müsli vorstellen! Ribisel, so nennen die Österreicher Johannisbeeren und Marillen, sind Aprikosen. :)

Zutaten für den Ribisel-Marillen-Crumble

  • 100g Basismüsli oder Vollkornflocken
  • 50g grob gehackte Nüsse (Sorte je nach Geschmack)
  • 180g Dinkelmehl (Typ 700)
  • 100g brauner Zucker (je nach Süße der Früchte und persönlichem Geschmack kann das auch ein bissi mehr sein)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 120g flüssige Butter
  • ca. 1 - 1,5kg Ribisel und Marillen
  • etwas Puderzucker

Zubereitung des Crumble

Die Zubereitung des Crumble geht blitzschnell, ihr werdet sehen. Das Obst waschen, verlesen und ggf. in mundgerechte Stücke schneiden und in eine feuerfeste Form geben. Wenn Ihr ein Backblech benutzt, dann empfiehlt es sich die Form mit zwei Lagen Backpapier auszulegen. 

Vorbereitung: die Marillen und Ribiseln waschen und verlesen bzw. klein schneiden

Vorbereitung: die Marillen und Ribiseln waschen und verlesen bzw. klein schneiden

Der Teig ist fix zubereitet und wird großzügig über dem frischen Obst verteilt

Der Teig ist fix zubereitet und wird großzügig über dem frischen Obst verteilt

Den Backofen heize ich auf 180°C Umluft vor und bereite dann aus den übrigen Zutaten einen krümeligen Teig zu. Dazu das Müsli, die gehackten Nüsse mit dem Mehl, dem braunen Zucker und dem Vanillezucker in einer Schüssel vermischen und anschließend die flüssige Butter dazu geben. Alles, am besten mit den Händen, zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Die Nüsse verleihen dem Crumble einen schönen Crunch-Effekt. Die Krümel auf das Obst geben und alles für 20-30 Minuten im Ofen backen.

Yummy, lauwarm mit frischem Obst und einem Hauch Puderzucker

Yummy, lauwarm mit frischem Obst und einem Hauch Puderzucker

Wenn das Obst Flüssigkeit gezogen hat und die Streusel goldgelb sind, sollte der Crumble gut sein. Mit Joghurt, Vanillesoße oder Eis servieren.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen. Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Kuchen)-Zeit!